Gesetze mächtig genug um Bitcoin zu schädigen?

01.04.2017 | Können Gesetze den Bitcoin schaden?

Bitcoin Gesetze

Ein Thema, das viele Leser interessiert und überraschende Ergebnisse liefert. Je nach Betrachtung und Blickwinkel kann das Szenario deutliche Änderungen und Ausgänge annehmen. Eigentlich wollte der Bitcoin ganz ohne Gesetze auskommen. Lediglich wenige Regeln wurden eingeführt, wie Mehrheitsentscheide und verschiedene Maßnahmen, um die Dezentralität zu gewährleisten. Von der Natur her, ist der Bitcoin also eher gegen Gesetze. Allerdings kommt es oft anders als geplant.

Gesetze und ihre Gefahr

Überlegungen und Risikoeinschätzungen erfolgen nach unterschiedlichen Sichtweisen und Gedanken.

Komplettes Verbot
Ein komplettes Verbot, kann in einzelnen Ländern auftreten und ist auch schon vorgekommen. In Staaten, wie Deutschland oder Amerika ist solch ein Gesetz allerdings schwerer durchzusetzen. Es müsste ein wirklich relevanter Grund gefunden werden, um die Währung als Gefahr hinzustellen. Drogenhandel oder Geldwäsche würden hier nur schwer Fuß fassen. Dann müsste auch das herkömmliche Geld verboten werden. Ein generelles Verbot ist demnach sehr unwahrscheinlich.

Steuergesetze
Mit den verabschiedeten Gesetzen, hat der Bitcoin schon ein wenig Freiheit eingebüßt und genau da hat man ihn das erste Mal getroffen. Die größere Freiheit, gegenüber herkömmlichen Währungen ist ein Hauptgrund, durch den der Bitcoin seine meisten Nutzer verzeichnen konnte. Es hat die Nutzerzahlen gedämpft, da Steuern für die meisten Menschen, ein Labyrinth oder ein rotes Tuch darstellen. Zusätzliche Hürden auf der Steuererklärung, empfinden die meisten Menschen einfach störend. Neue Gesetze oder komplexere Gesetze sind vorerst nicht zu erwarten, da alle geforderten Funktionen erfüllt werden.

Gesetz der Deanonymisierung
Auch eine zunehmende Deanonymisierung könnte stattfinden. Hier findet man schon einfacher Gründe, weshalb Nutzer komplett erkennbar sein sollten. Ein gern benutzter Grund ist: Erleichterung der Ermittlungsarbeit. Ein vergleichbaren Fall stellt das TOR-Netzwerk dar. Hier verwendet man den Gedankengang: „Wenn Menschen sich sicher und unentdeckt fühlen, dann begehen sie Straftaten“. Mit diesem Argument, kann man gegen sämtliche Anonymität argumentieren. Die Gefahr für den Bitcoin ist allerdings eher gering und solche Gesetze könnten den Bitcoin auch populärer machen. Je nach dem was der Staat erreichen will, ist die Entwicklung positiv oder negativ.

Glückspielgesetze
Ein großer Teil von Bitcoins, wird auch täglich in Online Casinos neu verteilt. Und wie in einem normalen Casino, müsste es auch hier Gesetze geben. Das Problem allerdings ist, dass die Casinoinhaber meist im Ausland sitzen oder zumindest dort ihre Server untergebracht haben.

Geldwäschegesetz

Das Geldwäschegesetz könnte den Bitcoin leicht beeinflussen. Deutsche Unternehmen würden hier in die Verantwortung gezwungen und müssten ihre Geschäfte den Bestimmungen entsprechend gestalten. Deutsche Unternehmen sind allerdings eher die Ausnahme, weshalb sich der Blick vielmehr nach Amerika und China richtet. Das Risiko und die Auswirkungen, sind wie bei der Deanonymisierung schwer einzuschätzen.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*