Venezuela, Bitcoin, Miningunternehmen

Venezuela verhaftet Miner

02.03.2017 | Venezuela – Polizei verhaftet Acht Bitcoin-Miner

Handschellen, klicken in Venezuela

Doppelfestnahme in Caracas

Gestern hatte die Polizei Bolivariana (PNB) bekanntgegeben, zwei Verdächtige festgenommen zu haben. Den 31-jährigen Edwald Antonio Tapia Salas und den 37-jährigen Adan Erick Tapia Salas. Der Grund ist der Verkauf, von Mining Zubehör. Geschnappt wurden die beiden, über den Onlinehandel „MercadoLibre. Zum Zugriff kam es nur kurze Zeit später, in Caracas. Genauere Angaben sind aktuell nicht bekannt, der Verkauf an sich ist auch in Venezuela nicht illegal. Eventuell handelt es sich, um den Verdacht von nicht registrierten Geschäften.

Razzia in Valenzia

Valenzia. Der Fall, ist ein hartes Stück. Letzten Freitag geriet ein Warenhaus, in das Visier, der Behörden. Kurz darauf erfolgte eine Razzia. Gefunden wurden 11.000 Mining-Computer. Die Betreiber, der 51-jährige Eusebio Gómez Henríquez und der 35-jährige Andrés Alejandro Carrero Martínez, sind schon mehrmalig polizeilich bekannt. Neben gestohlenem Strom und Cyberkriminalität, müssen sie sich auch wegen Betrug, in mehreren Fällen verantworten und im finanzieren von terroristischen Vereinigungen. Die Hardware zum Bitcoin minen, haben sie von einem polnischen Händler erworben. Sie sollen Mitglieder eines kriminellen Netzwerkes sein, das sich auf Delikte, im Internetbereich spezialisiert hat. Gefunden haben sich die drei Personen, im August 2015 über das Portal BitcoinTalk.

Sicherstellung in Charavalle

In Charavalle, wurden bereits Ende Januar, vier Bitcoin-Miner verhaftet. Beschuldigt wurden sie des Diebstahls von Strom und wegen Internetbetrugs in mehreren Fällen. Unter ihnen auch eine Frau. Die 25-jährige Ana Cecilia Farias Villanueva. Die drei anderen männlichen Personen sind, der 57-jährige Néstor Rafael Amundaray, der 26-jährige Kevin David Ojeda Díaz und der 23-jährige Alberto José Zapata Orta. Insgesamt wurden 300 Bitcoin-Miner sichergestellt. Die Rechner sollen ausgereicht haben, um das Stromnetz,
in Charavalle stark einzuschränken und die Stabilität zu gefährden.

Staatsversagen – Irgendwer wirds schon richten

Das in Venezuela, viele ihr Glück mit dem Minen, von Bitcoins versuchen, ist nicht zuletzt der staatlichen Lage verschuldet. Spätestens, wenn Menschen ihre Rechnungen aufgrund von Staatsversagen nicht mehr zahlen können, greifen sie zu jedem Mittel, um sich über Wasser zu halten. Eine menschliche Neigung. Letztendlich werden diese Fälle aber wohl eher wieder gegen den Bitcoin verwendet, anstatt gegen eine gescheiterte Regierung, die schon die letzten Jahre nur auf ihre eigenen Füße geschaut hat.

Die persönliche Meinung dient nicht dazu, die Taten zu verharmlosen. Sie soll lediglich auch die andere Seite beleuchten.

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