Afrika, Entwicklung, Zukunft, Revolution

Afrika setzt auf Bitcoin

Afrika setzt auf Bitcoin

Hände von links und rechts

In Entwicklungsländern, herrscht immer noch das selbe Problem. Die Bankgebühren sind teilweise unbezahlbar. Speziell in den ärmeren Gebieten, des afrikanischen Kontinents. Ebenfalls ist der Zugang zu Banken, oft stark eingeschränkt. Das führt nicht nur zu Ungleichgewicht verschiedenster Kosten, sondern auch zu unterschiedlichen Lebenstandards. Die zum Teil sehr weit auseinander gehen. Die vergangenen Jahre wurden viele Lösungen entwickelt, doch keine war komplett umsetzbar.

Die Universität Fort Hare

An der Universität Fort Hare, wurde nun die wohl beste Lösung gefunden. Dort hat man ein Programm erarbeitet. Es funktioniert auf alten mobilen Endgeräten ebenso gut, wie auf neuen Smartphones. Damit soll zukünftig, den Menschen in ärmeren Regionen geholfen werden. Das Programm beinhaltet neben der Übertragungssoftware, auch eine separate Wallet. Damit die Banken dennoch nicht gänzlich leer ausgehen, lässt das Entwicklerpapier eine Hintertür offen. So kann es sein, das in wohlhabenderen Regionen, das Geld vor einer Bezahlung erst in die regionale Währung umgetauscht werden muss. Ab wann das System effektiv eingesetzt werden kann, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

In der Praxis

In der Praxis würde das Ganze, wie folgt aussehen. Ein Nutzer sendet von seinem mobilen Endgerät, eine SMS. Die SMS geht dann an einen Funkturm, der den Weg in das GSM-Netz eröffnet. Über das GSM-Modem bekommt die SMS, Zugang zu einem Computer und kann dort bearbeitet werden. Das Programm enthält zukünftig Befehle, wie Hilfe, Senden, eine Wallet bekommen, eine Adresse bekommen und Anzeige des aktuellen Kontostands.

Wenn ein Nutzer nun eine Zahlung senden möchte, dann muss zuerst der Befehl senden eingegeben werden. Dieser wird als SMS versendet. Anschließend wird eine Sitzung eröffnet und das Programm wird nach der PIN fragen. Dann wird die gewünschte Anzahl an Bitcoins eingeben und die Telefonnummer, an welche die Bitcoins gesendet werden sollen. Die Zahlung ist erfolgreich, wenn der Zahlungsempfänger ebenfalls das Programm nutzt. Doch was passiert, wenn der Zahlungsempfänger das Programm nicht besitzt?
Er erhält eine Nachricht, das er keine Wallet besitzt, aber eine versuchte Zahlung vorliegt.

Funktionsweise Bitcoin-Framework

Ausmaß der Entwicklung

Das Außmaß, der Erfindung ist momentan sicherlich noch nicht gänzlich erkundet worden. Doch es könnte der Beginn eines Aufholprozesses, in den Entwicklungsländern sein. Nicht nur in Afrika. Letztendlich in allen Regionen der Welt, die aktuell derlei Probleme haben und nur schwerlich aus der Situation heraus kommen. Es bleibt abzuwarten, ob die Erfindung gesellschaftlich getragen wird und weiter finanziert wird. Bis zur endgültigen Serienreife.

Das veröffentlichte englische Dokument zum Artikel finden Sie hier.

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